Hilfe gegen Inkassomahnung

Fairmount GmbH - Inkasso echt oder Fake?

Mahnung der Fairmount GmbH erhalten? Rechtsanwalt Dr. Hoffmann erklärt, ob die Forderung berechtigt ist und wie Sie wirksam widersprechen.

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Wer einen Brief oder eine E-Mail von der Fairmount GmbH erhält, ist oft zunächst verwirrt — manchmal sogar überzeugt, es mit einem Betrug zu tun zu haben. Tatsächlich handelt es sich um ein zugelassenes Inkassounternehmen mit Sitz in Döbeln (Grimmaische Straße 78, 04720 Döbeln), das im Auftrag verschiedener Betreiber von Datingportalen und Online-Communities Forderungen eintreibt. Ob die geltend gemachten Beträge im Einzelfall auch wirklich berechtigt sind, ist eine andere Frage — und genau darum geht es auf dieser Seite.

Ich beschäftige mich seit Jahren mit Forderungen, die im Zusammenhang mit Datingseiten und automatisch verlängernden Abonnements entstehen. Die Fairmount GmbH begegnet mir dabei besonders häufig. Was ich dabei gelernt habe: Weder blindes Zahlen noch einfaches Ignorieren ist die richtige Reaktion. Entscheidend ist, den Einzelfall zu prüfen — und zu verstehen, was hinter solchen Mahnungen steckt.

Hintergrund

Wer ist die Fairmount GmbH?

Die Fairmount GmbH tritt nicht selbst als Gläubiger auf, sondern als Dienstleister: Sie übernimmt Forderungen von Datingplattformen und anderen Online-Diensten und versucht, diese gegenüber den Verbrauchern durchzusetzen. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben als Inkassodienstleister zugelassen und arbeitet mit einem mehrstufigen Mahnprozess — von der ersten Zahlungsaufforderung per E-Mail bis hin zur Weitergabe an eine Rechtsanwaltskanzlei.

In der Praxis läuft das so ab: Der Auftraggeber — also die Datingplattform — übergibt die angeblich offene Forderung an Fairmount. Fairmount kontaktiert den Betroffenen dann unter der E-Mail-Adresse inkasso@fairmount.de oder per postalischem Brief. In diesen Schreiben wird der Eindruck erweckt, dass bereits alle Eskalationsstufen feststehen: Wenn nicht gezahlt wird, folgt eine Anwaltskanzlei, danach der Mahnbescheid. Die Fairmount GmbH tritt damit quasi als verlängerter Arm der Plattformbetreiber auf — sie übernimmt die Forderungen und treibt sie ein.

Ist die Fairmount GmbH seriös?

Das Unternehmen ist als Inkassodienstleister zugelassen. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass jede Forderung, die Fairmount geltend macht, auch tatsächlich berechtigt ist. Ob ein wirksamer Vertrag zustande gekommen ist, muss im Einzelfall geprüft werden.

Auftraggeber

Für wen treibt Fairmount ein?

Mir sind aus meiner Praxis mehrere Unternehmen bekannt, in deren Auftrag die Fairmount GmbH aktiv wird. Dazu gehören insbesondere die Paidwings AG, die Qualidates AG, die iMedia888 GmbH, die dateyard AG sowie die date4friend AG. Auch im Auftrag der Dateblaster AG sind Fairmount-Mahnungen bekannt geworden. Die folgende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit — Fairmount kann grundsätzlich für jeden Gläubiger tätig werden, der seine Forderungen outsourct.

Für mehr Informationen zu den jeweiligen Unternehmen klicken Sie bitte auf den entsprechenden Kasten:

Hinter diesen Firmen stehen Betreiber von Datingportalen und Flirtseiten, die mit teils ähnlichen Geschäftsmodellen arbeiten: kostenloser Einstieg, kostenpflichtige Premiumfunktionen, automatische Verlängerung des Abonnements. Das Muster, das mir Betroffene beschreiben, ist dabei weitgehend identisch — unabhängig davon, welche Plattform konkret genannt wird.

Geschäftsmodell

Wie entstehen die Forderungen?

Ein Nutzer registriert sich bei einer dieser Datingseiten — oft mit einem vermeintlich kostenlosen Testzugang. Um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können, also etwa unbegrenzt Nachrichten schreiben zu können, muss jedoch eine kostenpflichtige Premiummitgliedschaft abgeschlossen werden. Genau hier beginnen die Streitigkeiten.

Betroffene berichten mir häufig, sich nicht daran erinnern zu können, eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft tatsächlich abgeschlossen zu haben — genau das behauptet Fairmount jedoch. Die Plattformbetreiber berufen sich dabei auf die gespeicherte IP-Adresse des genutzten Endgeräts. Diese gilt ihnen als Beleg für den Vertragsabschluss. Rechtlich ist das jedoch nicht so eindeutig, wie es in den Mahnschreiben klingt: Eine IP-Adresse identifiziert einen Internetanschluss, nicht zwingend eine bestimmte Person — und sie beweist auch nicht, dass ein Vertrag bewusst und wirksam abgeschlossen wurde.

Hinzu kommt ein weiteres strukturelles Problem: Wer das Abo tatsächlich abgeschlossen hat und die erste Mahnung einfach bezahlt, ist damit nicht notwendigerweise aus der Sache raus. Premiummitgliedschaften verlängern sich automatisch, wenn keine rechtzeitige Kündigung beim Portalbetreiber eingeht. Wer also zahlt, ohne gleichzeitig zu kündigen, erhält früher oder später die nächste Mahnung — diesmal für den verlängerten Zeitraum.

Aufbau der Mahnung

Was steht in den Fairmount-Schreiben?

Beispiel einer Mahnung der Fairmount GmbH wegen einer Datingseite

Die Mahnschreiben der Fairmount GmbH folgen einem erkennbaren Muster. Zunächst wird klargestellt, welchen Auftraggeber Fairmount vertritt. Dann wird behauptet, der Empfänger habe kostenpflichtige Leistungen einer Online-Community in Anspruch genommen. Als vermeintliche Beweise werden der gewählte Username, die bei der Registrierung verwendete E-Mail-Adresse sowie die IP-Adresse des genutzten PCs genannt.

Aus einem ursprünglich geforderten Betrag — häufig in der Größenordnung von 39,90 € für eine Premiummitgliedschaft — werden durch Mahngebühren und angebliche Bankkosten schnell 97,90 € oder mehr. Am Ende des Schreibens steht eine Drohung: Wird nicht fristgerecht gezahlt, werde die Angelegenheit an eine auf Forderungsdurchsetzung spezialisierte Anwaltskanzlei übergeben.

Diese Drohung ist keine leere Ankündigung. In meiner Praxis folgen tatsächlich häufig Mahnschreiben der Kanzlei Auer Witte Thiel, wenn Fairmount keinen Zahlungseingang verbucht. Mit jedem Wechsel des Akteurs steigen die geforderten Beträge weiter — durch Anwaltsgebühren, Zinsen und Mahnkosten.

Vorsicht bei Ratenzahlungsangeboten

Wer von Auer Witte Thiel eine Ratenzahlungsvereinbarung angeboten bekommt, sollte diese nicht voreilig unterschreiben. Derartige Vereinbarungen enthalten häufig eine ausdrückliche Schuldanerkenntnis — damit erkennen Sie die Forderung dem Grunde nach an, auch wenn sie möglicherweise gar nicht berechtigt ist.

Zahlen oder nicht

Was passiert, wenn ich ignoriere?

Zerknüllte Rechnung vor dem Laptop

Die Frage, ob man Fairmount-Mahnungen einfach ignorieren kann, höre ich sehr oft. Die kurze Antwort lautet: Nein — zumindest nicht ohne vorherige Prüfung. Wer eine Zahlungsaufforderung kommentarlos liegen lässt, riskiert mehrere Dinge gleichzeitig.

Erstens wird Fairmount nicht von sich aus aufhören. Das Mahnverfahren ist mehrstufig angelegt: Nach der ersten Mahnung folgen weitere, mit steigenden Beträgen. Dann schaltet sich eine Anwaltskanzlei ein. Im nächsten Schritt ist ein gerichtlicher Mahnbescheid möglich — und wenn dagegen nicht rechtzeitig Widerspruch eingelegt wird, wird daraus ein vollstreckbarer Titel.

Zweitens wird in den Schreiben regelmäßig angekündigt, die offene Forderung an die SCHUFA zu übermitteln. Ein negativer SCHUFA-Eintrag kann erhebliche Folgen haben — etwa bei der Kreditvergabe, beim Abschluss von Handyverträgen oder bei der Wohnungssuche. Ob ein solcher Eintrag im konkreten Fall zulässig wäre, ist zwar juristisch nicht immer eindeutig, aber das Risiko allein rechtfertigt eine aktive Reaktion.

Das bedeutet nicht, dass man zahlen soll. Es bedeutet, dass man die Forderung aktiv und schriftlich zurückweisen sollte, wenn sie unberechtigt ist — und das möglichst innerhalb der gesetzten Frist.

Selbst prüfen

Haben Sie diesen Vertrag wirklich abgeschlossen?

Hand mit Geldscheinen

Bevor Sie irgendetwas unternehmen — zahlen, widersprechen oder kündigen — sollten Sie den Sachverhalt für sich selbst klären. Das ist nicht immer einfach, aber notwendig.

Schauen Sie sich das Mahnschreiben genau an: Welche Datingseite wird genannt? Welcher Username wird aufgeführt? Zu welchem Zeitpunkt soll die Registrierung stattgefunden haben? Überprüfen Sie Ihr E-Mail-Postfach — sowohl Inbox als auch Spam-Ordner — nach Bestätigungsmails von der genannten Plattform.

Wenn Sie sich sicher sind, keinen Vertrag abgeschlossen zu haben, sollten Sie folgende Möglichkeiten in Betracht ziehen:

  • Könnte jemand aus Ihrem Haushalt oder Bekanntenkreis Ihre Daten verwendet haben?
  • Haben Sie sich möglicherweise auf einer anderen Plattform registriert, die mit der genannten verbunden ist (z. B. über ein gemeinsames Login)?
  • Gibt es Hinweise auf Datenmissbrauch — etwa dass Ihre E-Mail-Adresse ohne Ihr Wissen bei einem Dienst verwendet wurde?

Wenn Sie nach dieser Prüfung den Vertragsabschluss glaubhaft ausschließen können, ist das die Grundlage für einen fundierten schriftlichen Widerspruch. Dabei sollten Sie Fairmount zur Vorlage der Vertragsunterlagen, der vollständigen IP-Daten und des Buchungsnachweises auffordern. Wer nichts vorlegen kann, hat auch keine durchsetzbare Forderung.

Wenn Sie hingegen feststellen, dass tatsächlich ein Abonnement existiert, ist die Kündigung der erste und wichtigste Schritt — und zwar nicht gegenüber Fairmount, sondern gegenüber dem Portalbetreiber selbst. Für viele der bekannten Anbieter habe ich spezialisierte Kündigungsschreiben entwickelt, die Sie über die Suchfunktion finden.

Rechtliche Einordnung

Was darf Inkasso, was nicht?

Inkassounternehmen wie die Fairmount GmbH operieren in einem rechtlich klar abgesteckten Rahmen. Das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) regelt, wer Forderungen einziehen darf und unter welchen Voraussetzungen. Eingetragene Inkassodienstleister sind grundsätzlich befugt, Forderungen im Auftrag von Gläubigern geltend zu machen — aber sie sind dabei an bestimmte Spielregeln gebunden.

Zu den wichtigsten Punkten, die ich in der Praxis immer wieder prüfe:

  • Höhe der Inkassogebühren: Der Gesetzgeber hat mit dem Inkassokosten-Begrenzungsgesetz die erstattungsfähigen Inkassokosten für Verbraucher erheblich gesenkt. Überhöhte Gebührenforderungen müssen nicht akzeptiert werden.
  • Transparenz über den Auftraggeber: Fairmount muss klar benennen, wer der tatsächliche Gläubiger ist und auf welchen Vertrag sich die Forderung stützt.
  • Nachweispflicht: Wenn ein Betroffener die Forderung bestreitet, muss der Gläubiger — und damit letztlich Fairmount als sein Vertreter — den Vertragsabschluss nachweisen. Die bloße Behauptung, man habe eine IP-Adresse gespeichert, genügt dafür nicht.
  • SCHUFA-Meldung: Eine Forderung darf nur dann an die SCHUFA gemeldet werden, wenn sie unbestritten, fällig und nach Mahnung nicht beglichen wurde. Wer schriftlich widerspricht, entzieht einer solchen Meldung zumindest die einfachste Grundlage.

Es lohnt sich also, nicht reflexartig zu zahlen, sondern die Forderung zu hinterfragen — rechtlich und sachlich.

Was tun?

Ignorieren oder bezahlen?

Beides ist in den meisten Fällen keine gute Idee — ich erkläre Ihnen, warum, und was der richtige Weg ist.

×
Ignorieren

Wer Mahnungen und Inkassobriefe ignoriert, riskiert, dass aus einer zweifelhaften Forderung ein gerichtlicher Mahnbescheid wird. Ab dem Moment zählt nicht mehr, ob die Forderung berechtigt war, sondern nur noch, ob Sie rechtzeitig Widerspruch eingelegt haben.

×
Einfach bezahlen

Wer unter Druck zahlt, ohne die Forderung zu prüfen, finanziert im schlimmsten Fall unseriöse Anbieter. Außerdem signalisieren Sie mit einer Zahlung, dass Sie zahlungsbereit sind — und stehen schnell wieder auf der Liste für die nächste Rechnung oder eine ungewollte Vertragsverlängerung.

Der richtige Weg: prüfen und rechtssicher abwehren
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Mandantenstimmen

Das sagen meine Mandanten

Über 4.000 Bewertungen auf anwalt.de. Hier sind einige Stimmen von Menschen, denen ich helfen konnte.

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Ging alles reibungslos. Ich bin sehr zufrieden.
L. B. · Mandantin
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Grandioser Support und extrem kompetent. Mein Anliegen war nach 2 Tagen erledigt, das war unfassbar schnell und hat Hunderte Euros gespart. Sehr gerne wieder.
M. K. · Mandant
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Dr. Hoffmann hat alles innerhalb kürzester Zeit für uns geklärt. Die Kosten wurden über 90 % gesenkt. Eine perfekte Homepage, ein fester Preis. Er hat alles super erledigt.
M. A. · Mandant
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Super Arbeit, schnelle Antwort, freundlich und immer erreichbar. Ich kann Herrn Hoffmann nur wärmstens empfehlen — ich würde gerne 6 von 5 Sternen geben!
N. K. · Mandant
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Sympathisch, immer erreichbar für offene Fragen. Ein Klasse-Anwalt — gerne wieder und nur zu empfehlen!
K. S. · Mandantin
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Von welchem Unternehmen wurde Fairmount GmbH beauftragt?

Fairmount GmbH wird von verschiedenen Unternehmen mit der Geltendmachung von Forderungen beauftragt. Damit ich Ihnen passgenau helfen kann, muss ich den Auftraggeber von Fairmount GmbH kennen. Der steht meistens im Brief unter „Forderung von" oder „im Auftrag von".

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Rechtsanwalt Dr. Christian Hoffmann, Kiel
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Dr. Christian Hoffmann

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Häufige Fragen zu Fairmount GmbH

Die Fairmount GmbH ist ein Inkassounternehmen mit Sitz in Döbeln/Sachsen. Sie zieht Forderungen vor allem für Datingseiten-Anbieter ein — typischerweise im Auftrag der Date4Friend AG (casualfriends.de), Paidwings AG oder PM Service GmbH (flirt-fever.de).
Hintergrund ist fast immer eine Premium-Mitgliedschaft auf einer Datingseite, deren Test-Zeitraum automatisch in ein Abo umschlägt. Manche Mandanten haben sich nie selbst angemeldet — Datenmissbrauch oder Fake-Profile sind in der Branche verbreitet.
Häufig nicht. Datingseiten-Verträge scheitern oft an einer ordnungsgemäßen Widerrufsbelehrung, an einer gut sichtbaren Preisangabe direkt am Bestell-Button (§ 312j BGB) oder an einer wirksamen Vertragsbestätigung in Textform. In den meisten Fällen lässt sich die Forderung deshalb vollständig zurückweisen.
Nein. Eine Zahlung wird als Schuldanerkenntnis gewertet — und beendet das Abo trotzdem nicht. Im Folgemonat kommt die nächste Forderung. Außerdem gibt eine Zahlung dem Anbieter Recht, was er sonst nicht hätte. Besser: schriftlich bestreiten und parallel kündigen.
Fairmount eskaliert nach interner Logik — meistens ist die nächste Stufe die Münchener Kanzlei Auer Witte Thiel mit "letzter anwaltlicher Zahlungsaufforderung", danach droht ein gerichtlicher Mahnbescheid. Spätestens dann müssen Sie reagieren, sonst wird die Forderung vollstreckbar.
Sobald Sie der Forderung schriftlich widersprechen, ist sie "streitig" und nach § 31 BDSG nicht Schufa-meldbar. Genau das erreicht ein anwaltliches Zurückweisungsschreiben — Schufa ist damit vom Tisch.
Den Festpreis sehen Sie oben in den beiden Optionen-Karten. Mein Musterschreiben weist die Forderung zurück und kündigt das Datingseiten-Abo vorsorglich. Bei Beauftragung übernehme ich Fairmount, ggf. Auer Witte Thiel und den Anbieter komplett.
In vielen Fällen reagiert die Gegenseite nach wenigen anwaltlichen Schreiben nicht weiter — Garantien gibt es darüber aber nicht. Falls Auer Witte Thiel nachschiebt, beantworte ich auch das. Kommt trotzdem ein gerichtlicher Mahnbescheid, lege ich fristgerecht Widerspruch ein — gehört zum Festpreis.
Beides taucht in den Schreiben auf — der eingetragene Hauptsitz ist in Döbeln (Sachsen), eine zusätzliche Adresse in Dresden wird ebenfalls genutzt. Für die juristische Bewertung der Forderung spielt das keine Rolle: zuständig ist deutsche Rechtsprechung, weil der eigentliche Vertragspartner (Date4Friend AG, Paidwings AG, PM Service GmbH) auf den deutschen Markt zielt.
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