Rechnung oder Mahnung aus Tschechien, z. B. von Winera, Sicom, ATORA, WERSO, Berida, Westbill, Rivedo,Paynet Inkasso, TIMAX, RIBAX, HARWICK, ELKOM, Paynet Inkasso, Rivedo, Lavaro, WRS Inkasso, Estrela, ARBO, WITAX, ATECT, DSG Inkasso, RKS, Inkasso, DKM Inkasso, BVR, Norcom Inkasso, RLS Forderungsmanagement, ECOM Inkasso, Reveda u.a. wegen angeblicher Erotikdienstleistung

In jüngster Zeit tauchen wieder vermehrt Rechnungen auf, die für angebliche Telefondienstleistungen bzw. Erotikdienstleistungen verschickt werden. Als Adresse sind meist lediglich Orte in Tschechien genannt (z. B. Velke Popovice, Hostomice pod Brdy, Karvina, Zbiroh oder Chomutov). Zum Teil ist zusätzlich eine E-Mail-Adresse angegeben. Der Name der Firmen ändert sich dabei in regelmäßigen Abständen (wie z. B. ARBO, Norcom Inkasso, DKM Inkasso oder Senax).

In den Schreiben heißt es oft:

„Sehr geehrte(r) Telefonanschlussinhaber(in),

über Ihren Telefonanschluss wurde eine Erwachsenenunterhaltung in Anspruch genommen. Wir machen die Forderung im Wege des Factoring geltend.

oder

„Sehr geehrte(r) Telefonanschlussinhaber(in),

wir berechnen Ihnen gemäß § 611 BGB den über Ihren Telefonanschluss genutzten Service für Erwachsenen.“

Meist wird jedoch nicht dargelegt, welche Rufnummer angerufen worden sein soll. Für die „kostenpflichtige Serviceleistung“ oder den „Service für Erwachsene“ werden zunächst immer 90,00 € in Rechnung gestellt. Teilweise soll es sich auch ausdrücklich um eine „Telefonsex-Serviceleistung“ gehandelt haben. Als Beweis wird zum Teil ein angeblicher Einzelverbindungsnachweis mitgeschickt. Wird nicht gezahlt, folgen alsbald Mahnungen mit noch höheren Beträgen (erst 135,00 €, später 255,00 € oder noch mehr). Teilweise folgen auch Rechnungen von (angeblichen) Inkasso-Büros. Diese sind meist jedoch nicht in Deutschland als Inkassobüro eingetragen.

Zahlen Sie die Rechnung nicht ungeprüft!

Grundsätzlich ist der Rechnungssteller verpflichtet, zu beweisen, dass es tatsächlich zu einem Vertragsschluss gekommen ist. Selbst wenn tatsächlich telefoniert wurde, sind die Forderungen meist unberechtigt. Vielfach berichten Mandaten jedoch auch, nie eine der genannten Nummern angerufen zu haben.

Fraglich bleibt oft, wie das Unternehmen an die Adressen der Betroffenen gelangen konnte. Zum Teil erfolgt dies offenbar durch Anrufe, in denen sich der Anrufer als Mitarbeiter der Deutschen Post ausgibt und zwecks Paketzustellung die Adresse abgleichen müsse.

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Die Firmen, die die Rechnungen und Mahnungen verschicken heißen etwa (nicht abschließend):

Winera, Sicom, ATORA, WERSO, Berida, Westbill Inkasso, Rivedo, Paynet Inkasso, TIMAX, Ribax, HARWICK, ELKOM, Paynet Inkasso, Rivedo, Lavaro, WRS Inkasso, Berco, Estrela, ARBO, WITAX, DSG Inkasso, ATECT, PERTOS, KARVEMO, Elcos, RKS Inkasso, DKM Inkasso, Norcom Inkasso, BVR, ML Forderungsmanagement, Bacoma, OSEDO, A.S.N.P, SD Inkasso, Monex, RLS Forderungsmanagement, MBM, Senax, Anax, Empower, ECOM Inkasso, CME Forderungsmanagement, Lexam, K.M.N. Inkasso, Reveda, Newcon, Beromax, Monera, Nova Ukara, Netnovert, OBL, UGS, Mitacord, Gramlick, R.M.I., JCM, Inkasso, Zetesccco, Averto, Aveco, Adex, Tesco, Adecto, Debicom Inkasso, Simex, LSM, Vemax, Optima, Prime, Real Payment, Direkt, Metro, Debicom Inkasso, United, Expert, Reinhardt, Schmidt, E.G.E.S. Inkasso, Universal, ProBiRe / Pro Bi Re (Professional Billing Reminder), „R.P.S.R.O.“

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